Arte „Tax me (if you can!)“ (Die Steuertricks der Superreichen)

Arte, Deutsche TV-Ausstrahlung am Dienstag, 15. September um 20:15, online abrufbar ab 8. September 2026
Rolle: Voice Over

Die Dokumentation zeigt, wie die Ungleichheiten im Steuersystem im vergangenen halben Jahrhundert langsam, aber stetig zunahm. Einige Vermögende entwickelten unter US-Präsident Ronald Reagan die „Trickle-down-Theorie“ und ließen die Welt glauben, dass ihre Steuererleichterungen im Laufe der Zeit auch dem Allgemeinwohl zugutekämen.

Die Superreichen stehen im Visier von Politik und Öffentlichkeit. In Kanada, Großbritannien, Spanien, Frankreich und Deutschland wird über Reichensteuern diskutiert. Dabei stellt sich überall dasselbe heraus: Die Vermögendsten zahlen nicht ihren gerechten Anteil. Sie senken seit rund 40 Jahren Schritt für Schritt ihre Steuern und machen sich alle Lücken im System zunutze.

Überdies etablierten sie ein Narrativ, demzufolge eine Reichensteuer eine Gefahr für die Wirtschaft darstelle – eine Theorie, die in den USA unter Präsident Ronald Reagan entstand und seitdem von Politikern, Politikerinnen und Medienhäusern im Besitz von Milliardären verbreitet wird. Das Ergebnis: Innerhalb von 20 Jahren versechsfachte sich das Vermögen der Superreichen, während ihr Steuersatz gleichzeitig in den Keller ging. Damit stellt sich heute zwangsläufig die Frage: Wer kontrolliert die Einhaltung der Spielregeln?

Anzuschauen ist die Dokumentation auf der Seite von Arte. Hier gibt es bereits den Trailer zum anschauen.

„El Gato“

Amazon Prime, deutschsprachige Erstausstrahlung aktuell noch nicht bekannt
Synchronrolle: Salvador Chava

In der Serie „El Gato“ steht Frank (Diego Boneta) im Zentrum, der als unehelicher Sohn seines Vaters seiner Familie den Rücken gekehrt hatte. Nach dem Tod des Vaters kehrt er nun in seine mexikanische Heimat zurück. Während der Rest seiner Familie nach dem Erbe des Industriellen giert, stellt Frank fest, dass sein eigenes Erbteil sehr gering ist: Nur ein kleines Stück Land an der Grenze, das wertlos erschient, fällt ihm zu.

Doch die Landparzelle verbirgt ein Geheimnis: Das Versteck eines bekannten Vigilanten aus den 1970ern befindet sich dort unterirdisch verborgen – Franks Vater war ‚El Gato Negro‘ („die schwarze Katze“). Durch den neuen Besitz schlüpft Frank unfreiwillig in die Rolle des maskierten Gerechtigkeitskämpfers – unterstütz von Alma, der Witwe seines Vaters. Daneben gerät er auch ins Zentrum eines Terror-Plots …

Weitere Informationen zu der Serie bei IMDb.

Arte „Die Amerikanische Revolution“

Arte, Streaming beim Sender bis 21. Februar 2027.
Rolle: Voice Over der Folgen 5 und 6

Die sechsteilige Doku erzählt den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg von den ersten Protesten gegen die britische Herrschaft bis zum Sieg bei Yorktown. Sie zeigt, wie aus 13 zerstrittenen Kolonien durch Krieg, politische Visionen und das Bündnis mit Frankreich eine neue Nation entsteht.

Anzuschauen ist die Dokumentation auf der Seite von Arte. Hier gibt es alle sechs Teile der Reihe.

Arte „Re: Frankreichs Problem mit Selbstjustiz“

Arte, Deutschsprachige Veröffentlichung am 17. Juni 2026
Rolle: Voice Over

Die Justizbehörden in Frankreich sind vielerorts knapp besetzt und das führt häufig zu Verzögerungen bei der Strafverfolgung. Immer mehr Bürger, die davon genervt sind, greifen deshalb zur Selbstjustiz – zusätzlich angestachelt durch Rechtspopulisten, die die Justiz als zu lax darstellen.

Laurent Raimondo, ein Restaurantbesitzer im südfranzösischen Menton, ist einer dieser Menschen, die das Recht in ihre eigenen Hände nehmen: Nach wiederholten Sachbeschädigungen und Anzeigen, die keinerlei Wirkung zeigten, gründete er die Initiative „Sauberes Menton“. Er vertrieb junge Leute, die seine Einrichtung beschädigten, mit dem Stock. Das Video der Prügel-Aktion stellte er ins Internet, dort feiern ihn viele als einen „gerechten Rächer“. Allerdings droht ihm noch immer die Strafverfolgung wegen dieses Aktes der Selbstjustiz.

Ein anderer Mann, dessen Gerichtsverhandlung mit seinem Einverständnis anonymisiert gefilmt werden durfte, stach auf seinen Nachbarn ein, der ihn über Monate mit Ruhestörung belästigte. Ein anderer junger Mann bereut seine Tat: Er wollte den Tod seines kleinen Bruders rächen und schoss deshalb auf einen Familienangehörigen des Täters. Nach seiner Haft versucht er nun, die Menschen darüber aufzuklären, dass solche Akte von Selbstjustiz nur zerstörerisch wirken und auf dem Friedhof oder im Gefängnis enden.

Die Justizbehörden in Frankreich sind alarmiert durch die Zunahme der Selbstjustiz, die durch die Reden von rechtspopulistischen und rechtsextremen Politikern gefördert werden. Sie gefährden die Demokratie: Was bleibt von der Rechtsstaatlichkeit noch übrig, wenn Bürger aufhören, an die Gerechtigkeit zu glauben, und deshalb nach Vergeltung trachten?

Anzuschauen ist die Dokumentation auf der Seite von Arte

„Neuromancer“

Apple TV, deutschsprachige Streaming-Premiere ab dem 22. Januar 2027.
Synchronrolle: (Marc Menchaca)

In der Cyberpunk-Serie „Neuromancer“ wird der ausgebrannte Hacker Case (Callum Turner) zusammen mit der fähigen Kämpferin Molly (Briana Middleton) vom mysteriösen Ex-Militär Armitage (Mark Strong) für einen Einsatz angeworben: Es geht gegen eine Familiendynastie, die aus dem Verborgenen ein gewaltiges Wirtschaftsimperium leitet und ihre Geheimnisse mit tödlicher Gewalt verteidigt.

Weitere Informationen zu der Serie gibt es hier.

„Dutton Ranch“

Paramount+, deutschsprachige Erstausstrahlung seit dem 15. Mai 2026.
Synchronrolle: Zach (Marc Menchaca)

Die titelgebende Dutton-Ranch, das Zuhause von Beth Dutton (Kelly Reilly) und ihrem Ehemann Rip Wheeler (Cole Hauser), steht für den Frieden, den sie gesucht, für den sie gekämpft haben und für den sie beinahe gestorben wären. Nun wissen sie ihr ruhiges Leben auf ihrem gewaltigen Anwesen voll und ganz zu schätzen. In harten Zeiten und unter schwierigen Konkurrenzbedingungen tun die beiden ihr Möglichstes, um zu überleben – und achten dabei auch darauf, dass Ziehsohn Carter (Finn Little) zu dem Mann wird, der er sein soll.

Weitere Informationen zu der Serie gibt es hier.

ZDF „Frontal: Das Deutsche-Bahn-Desaster“

ZDF, Mediathek seit 4. August 2026
Rolle: Kommentar

Trotz einer Finanzspritze von 107 Milliarden Euro bleibt die Deutsche Bahn ein marodes Sorgenkind. Das Magazin frontal blickt hinter die Fassade des versprochenen Neustarts und deckt schwere strukturelle Mängel auf. Während Fahrgäste unter Verspätungen leiden, fließen üppige Vorstandsboni ungehindert weiter.

Experten wie Ex-Gewerkschaftschef Claus Weselsky und der ehemalige Bahnvorstand Alexander Doll schlagen Alarm und bezeichnen den Betrieb als „Fass ohne Boden“. Das Geld versickert ohne effiziente Kontrolle, während grundlegende Fehler der Vergangenheit die Zukunft der Mobilität weiterhin blockieren.

Anzuschauen ist die Dokumentation in der ZDF Mediathek.

 

Arte „Europa: Aufrüsten für den Frieden?“

Arte, Deutsche TV-Ausstrahlung am Dienstag, 2. Juni 2026
Rolle: Kommentar

Dank dem Schutz der Nato und der USA, wähnte sich Europa lange Zeit in Sicherheit. Seit dem Zerfall der Sowjetunion vernachlässigte der Kontinent seine Verteidigung, in der Überzeugung, Krieg in Europa gehöre der Vergangenheit an. Die Rückkehr der Bedrohungen führte zu einem brutalen Erwachen. Der Dokumentarfilm analysiert diese strategische Verblendung sowie die aktuellen Risiken.

Jahrzehntelang lebte Europa in einer Illusion der Sicherheit: getragen von einem Modell der liberalen Demokratie, das auf Recht, Handel und Zusammenarbeit beruht. Der alte Kontinent profitierte vom Schutz der Vereinigten Staaten dank der Nato, einem nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffenen Bündnis zur Eindämmung der sowjetischen Bedrohung. An diesen Hüter der kollektiven Sicherheit delegierten die Europäer ihre Verteidigung. Die Glaubwürdigkeit der Nato beruhte auf dem Solidaritätsprinzip, das nur ein einziges Mal – nämlich nach den Anschlägen vom 11. September 2001 – zum Tragen kam.

Der Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991 bestärkte das Gefühl der Sicherheit. Im Glauben, ein Zeitalter dauerhaften Friedens sei angebrochen, fuhr Europa seine Rüstungsinvestitionen zugunsten sozialer Ausgaben herunter und entfernte sich nach und nach von der Idee einer strategischen Selbstbestimmung. Doch heute wankt dieses Modell: Die Bedrohungen sind zurück und das Atlantische Bündnis erscheint längst nicht mehr so unantastbar wie einst. Europa wird sich jäh seiner Verletzlichkeit in einem instabilen Umfeld bewusst.

Der Dokumentarfilm ordnet die aktuellen Bedrohungen, die strategische Verblendung der letzten Jahrzehnte und die Gründe für die europäische Abhängigkeit von den USA ein. Außerdem beleuchtet er, welche Mittel erforderlich wären, damit Europa seine Souveränität und Verteidigungsfähigkeit zurückerlangt.

Anzuschauen ist die Dokumentation auf der Seite von Arte.

„Driver’s Ed – Vorfahrt für die Liebe“

Amazon Prime Video, deutschsprachige Erstausstrahlung am 26. Juni 2026
Synchronrolle: Fur Salesman (Clayton Farris)

Jeremy (Sam Nivola), ein Schüler im Abschlussjahr, führt eine Fernbeziehung mit seiner Freundin Samantha (Lilah Pate), die ihr Studium in Chapel Hill, North Carolina begonnen hat. Obwohl die Distanz überschaubar wirkt, belastet sie die Beziehung zunehmend. Auch in der Schule bleibt das nicht ohne Folgen: Die Schulleiterin (Molly Shannon) konfrontiert Jeremy wegen Nachrichten im Unterricht. Als ein betrunkener Anruf von Samantha während einer Studentenparty Zweifel an der gemeinsamen Zukunft weckt, fasst Jeremy einen spontanen Entschluss. Er stiehlt das Fahrschulauto seiner Schule und macht sich auf den Weg zu ihr. Auf der Fahrt begleitet ihn eine ungewöhnliche Gruppe: der abgeklärte Kleindealer und Kiffer Yoshi (Aidan Laprete), die leistungsorientierte Jahrgangsbeste Aparna (Mohana Krishan) sowie die zurückgezogen lebende Einzelgängerin Evie (Sophie Telegadis). Parallel dazu nehmen sowohl die Schulleiterin (Molly Shannon) als auch der Fahrlehrer (Kumail Nanjiani) die Verfolgung auf.

Weitere Informationen zur Action-Komödie gibt es hier.

ARD „J.D. Vance – Der Mann nach Trump“ (J.D. Vance : la revanche d’une Amérique)

SWR, Deutsche TV-Premiere 21. April 2026, Deutsche Streaming-Premiere 21. April 2026, Dauer: 85 min
Rolle: Voice Over

Der Dokumentarfilm zeigt die persönliche und politische Reise von JD Vance, der seine Arbeiterklassen-Herkunft im Bestseller „Hillbilly Elegy“ beschrieb und neben Donald Trump zum zweitmächtigsten Politiker der USA aufstieg.
Aufgewachsen bei den Großeltern in Ohio, geprägt von armen Verhältnissen und seiner drogenabhängigen Mutter, fühlte er sich an der Elite-Uni Yale zunächst wie ein Außenseiter, fand jedoch in neuen Denkern wie Peter Thiel Orientierung und lernte seine spätere Frau Usha kennen. Sein Weg führte ihn vom Atheisten zum katholischen Gläubigen. Aus atmosphärischen Erkundungen der Orte, die Vance und sein Weltbild prägten, Archivmaterial seiner öffentlichen Auftritte, privaten Fotos und Interviews mit seiner Mutter, nahen Weggefährten und Mentoren entsteht das Bild eines Mannes, der es mit viel Ehrgeiz in die Elite schaffte und nach etlichen ideologischen Verwandlungen vom Trump-Kritiker zum Superstar der MAGA-Bewegung und Vizepräsidenten der USA aufstieg. Was kommt danach?

Anzuschauen ist die Dokumentation in der Mediathek des SWR und natürlich zum Ausstrahlzeitpunkt im Fernsehen.