„Suspicion – Podezření“

Die Miniserie lief auf der Berlinale 2022.
Synchronrolle: Kapitán Berka (Marek Pospíchal)

Ein Nachmittag am See. Am Ufer spielen Kinder, die Sonne scheint. Eine Frau bahnt sich ihren Weg, vorbei an Handtüchern und Sonnenschirmen. Sie geht sehr aufrecht, den Blick streng geradeaus gerichtet. Ihre Anspannung löst sich auch nicht, als sie längst im Wasser steht. Später tritt sie ohne erkennbare Regung ihren Dienst als Krankenschwester an, und als während ihrer Nachtschicht eine Patientin stirbt, bleibt sie völlig unbeteiligt. Hat sie etwas mit deren Tod zu tun?
Die Geschichte wird ganz von Hauptdarstellerin Klára Melíšková getragen. Ihre introvertierte und scheinbar empathielose Hana gerät unentrinnbar in ein Netz aus politischen Intrigen und Verschleierung, denen sie hilflos ausgeliefert ist.
Die vierteilige Miniserie aus Tschechien wurde von Štěpán Hulík (Showrunner und Writer) entwickelt, Regie führte Michal Blaško, der bereits zahlreiche Preise für Kurzfilme erhielt. In ruhigen Einstellungen und ohne zu urteilen, sezieren sie akribisch und detailgenau, wie ein kleiner Zweifel zu einem schwerwiegenden Verdacht und schließlich zur existenzbedrohenden Anklage führen kann.

Weitere Informationen zu der Serie gibt es auf der Programmseite der Berlinale.

„L’Ora – Worte gegen Waffen“

Sky Atlantic, deutschsprachige Erstausstrahlung der 1. Staffel war am 19. Januar 2022
Synchronrolle: Salvo Licata (Bruno Di Chiara)

Sizilien in den 1950er Jahren: Die Verkaufszahlen der kommunistischen Tageszeitung „L’Ora“ sind auf einem Tiefpunkt angekommen, als Antonio Nicastro den Posten des Chefredakteurs übernimmt. Mit ihm zieht frischer Wind ein: Entschlossen treibt er seine Journalisten dazu an, die in der Region um Palermo omnipräsenten Verbrechen der Cosa Nostra aufzudecken. Bei ihren Recherchen dringen Nisticò und ihre Journalisten in jeden Winkel der Gesellschaft und Kirche vor. Die Reaktion der Cosa Nostra lässt nicht auf sich warten: Wenige Tage, nachdem in der Zeitung der Begriff „Mafia“ zum ersten Mal gezielt verwendet wurde, erfolgt am 19. Oktober 1958 ein Sprengstoffanschlag auf die Büroräume der Tageszeitung. Die Schlagzeile der „L’Ora“ am Tag darauf lautet: „Die Mafia bedroht uns, die Ermittlungen gehen weiter“.

Weitere Informationen zu der Serie gibt es hier.

„Young Sheldon“ – Staffel 5

ProSieben, deutschsprachige Erstausstrahlung der 1. Staffel war am 08. Januar 2018, die 5. Staffel läuft seit 13. Dezember 2021
Synchronrolle: Nathan (Steve Burns)
Folge 12: Ein Cadillac in pink und ein Stammestanz für Nerds

Als Sheldon durch ein Werbeplakat erfährt, dass demnächst eine Comic Con stattfinden wird, ist er sofort Feuer und Flamme. Seine Mutter erlaubt ihm einen Besuch der Veranstaltung aber nur, wenn er eine erwachsene Begleitperson auftreiben kann. Das ist leichter gesagt als getan. Nach einer Reihe von Absagen versucht Sheldon sein Glück bei seinem Vater. Kein goldenes Händchen scheint auch Mary zu haben, als sie versucht, Make-up unter die Leute zu bringen.

Weitere Informationen zu der Serie gibt es hier.

ZDF: „In 80 Tagen um die Welt“ Miniserie nach Jules Verne

ZDF Mediathek, Synchronrolle: Niccolò Moretti (Giovanni Scifoni)

Nach dem Roman von Jules Verne

Im Jahr 1872 wettet der britische Exzentriker Phileas Fogg, dass er angesichts neuer moderner Verkehrsmittel die Erde in 80 Tagen umrunden könne. (Redaktionelle Empfehlung: ab 12 Jahren)

Uve Teschner synchronisiert in der zweiten Folge. „Nach einer veritablen Bruchlandung mit ihrem Heißluftballon versuchen Fogg, Fix und Passepartout Italien per Zug zu durchqueren. In Brindisi wollen sie ein Schiff nach Ägypten erreichen.“

Alle Folgen der Miniserie „In 80 Tagen um die Welt“ können bis zum 23.12.2022 in der ZDF Mediathek angeschaut werden.

NDR Kultur „Abschiedsgeschenk“

NDR Kultur, Mittwoch, 24. November 2021, 20:00 bis 20:59 Uhr
Rolle: Fenner

Ein Hörspiel von Gerd Roland Stiepel

Deutschland im Jahr 2040: es herrscht demographischer Notstand. Der alte Mensch ist zum unzumutbaren Kostenfaktor geworden. Dem Gesundheitssystem droht der Kollaps. Der Staat erlässt ein Abschiedsgesetz, die Kassen versprechen all jenen eine Prämie, die freiwillig aus dem Leben scheiden. Das Geschäft mit dem Tod blüht. Kommerziell geführte Sterbekliniken, die sich als innovative Startups verstehen, versprechen ein sorgenfreies, glückliches, in jedem Fall würdiges Ableben. Nur so mancher Abschiedskandidat entdeckt plötzlich die Lust am Dasein.

Es sprechen: Klaus Manchen, Monika Lennartz, Reiner Schöne, Dieter Mann, Friedhelm Ptok, Alexandra Sydow, Nadine de Zanet, Norbert Stöß, Raymond den Boestert, Henrik Barth, Lena Dörrie, Uve Teschner und viele weitere

Weitere Infos zur Sendung „Abschiedsgeschenk“ finden Sie auf der Programmseite des NDR.

Dokumentarfilm im Ersten: „Slahi und seine Folterer“

ARD Mediathek, Rolle: VoiceOver

Mohamedou Slahi war 14 Jahre lang in dem US-amerikanischen Gefangenenlager Guantanamo Bay interniert. Immer wieder wurde er dort von 2002 bis 2004 gefoltert.

Während seiner Gefangenschaft schreibt Slahi ein Tagebuch über seine Erfahrungen, das später zu einem internationalen Bestseller wird. Er beschreibt sein Wachpersonal und die Folterer, die häufig Masken und Fantasienamen tragen, um unerkannt zu bleiben. Ihre Namen und Gesichter blieben über Jahre ein Geheimnis.

Alle Infos zum Dokumentarfilm „Slahi und seine Folterer“ sowie den gesamten Film finden Sie in der ARD Mediathek.

„Trust“ – Staffel 1

Amazon Channels, Staffel 1, deutschsprachige Erstausstrahlung seit 1. November 2020
Synchronrolle: Fifty (Niccolò Senni)

Im Jahr 1973 wird der junge John Paul Getty III (Harris Dickinson), Erbe der wohlhabenden Getty-Familie, in Rom von einigen Mafiosi entführt. Die Kidnapper hoffen mit ihrem Fang auf ein Lösegeld in Millionenhöhe. Doch scheinen sich weder Pauls Angehörige noch die Polizei sonderlich dafür zu interessieren, den Getty-Spross von seinen Qualen in den Händen der Entführer zu erlösen. Während die italienischen Gesetzeshüter das Ganze als Streich abtun, ist Pauls Vater (Michael Esper) in London im Dauer-Heroinrausch nicht in der Lage, ans Telefon zu gehen. Pauls Großvater (Donald Sutherland), der vermutlich reichste Mann der Welt, lässt es sich unterdessen abgeschottet von der Außenwelt in seinem Anwesen auf dem Land mit fünf Mätressen und seinem eigenen Löwen gut gehen. So ist es letztlich an Pauls Mutter Gail (Hilary Swank), mit den verzweifelten Entführern zu verhandeln – doch die ist leider pleite.

Weitere Informationen zu der Serie gibt es hier.

„Brokenwood – Mord in Neuseeland“ – Staffel 3

Das Erste, Staffel 3 lief erstmalig am 18. Oktober 2020 an.
Synchronrolle: Jed Chambers (Rob Kipa-Williams)

Polizeiinspektor Mike Shepherd von der Auckland Judicial Police wird in die Stadt Brokenwood versetzt, in welcher er von nun an mysteriöse Mordfälle zu lösen hat.

Weitere Informationen zu der Serie gibt es hier.

„Die Meute (La Jauría)“

arte Mediathek, deutschsprachige Erstausstrahlung der kompletten ersten Staffel vom 17. Juni 2021 bis 24. Juli 2021
Synchronrolle: Marcos (Diego Muñoz)

Die chilenische Drama-Serie „Die Meute“ behandelt ein sehr aktuelles und sensibles Thema: Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Produziert wurde sie von den Brüdern Juan de Dios und Pablo Larraín, den Produzenten von unter anderem „Una mujer fantástica“, der 2018 den Oscar als bester fremdsprachiger Film gewann. Lucía Puenzo, die argentinische Koregisseurin der Serie, machte sich auch als Schriftstellerin und Drehbuchautorin einen Namen in Lateinamerika und darüber hinaus. Ihr Regiedebüt gab sie 2007 mit dem vielfach ausgezeichneten Drama „XXY“.
Der Titelsong der Serie, „No estamos solas“ („Wir sind nicht allein“), stammt aus der Feder der engagierten franko-chilenischen Rapperin Ana Tijoux, die in ihren Liedern die sozialen Missstände in Chile anprangert und sich für Frauenrechte einsetzt.

Weitere Informationen zu der Serie gibt es hier.

„The Hater“

Cartoon Netflix, deutschsprachige Erstausstrahlung seit dem 29. Juli 2020
Synchronrolle: Maciej Szozda (Piotr Cyrwus)

Eigentlich hatte Tomek (Maciej Musiałowski) große Ziele: Er wollte als Anwalt Karriere machen! Doch damit ist es schlagartig vorbei, als eine seiner Arbeiten als Plagiat enttarnt wird und er von der Uni fliegt. Von dieser Schmach darf natürlich niemand etwas wissen, vor allem nicht sein Schwarm Gabi (Vanessa Aleksander), die aus einer wohlhabenden Familie stammt und die er seit jeher beeindrucken möchte. Skrupel kennt Tomek bei diesem Anliegen keines, er würde alles tun, um sein Ziel zu erreichen. Und so überlegt er auch nicht zweimal, als sich ihm die Möglichkeit bietet, bei einer PR- und Marketingagentur anzufangen, die sich auf schmutzige Kampagnen spezialisiert hat, um andere gezielt in Diskredit zu bringen. Tatsächlich zeigt er darin sogar großes Talent – bis ihm die Sache zu entgleiten droht …

Weitere Informationen zu der Serie gibt es bei Film-Rezensionen.